Montag, 23. Januar 2016 Tags: , 0 Kommentare

Wissenschaftliche Hausarbeiten – Anleitung zur formal richtigen Hausarbeit

Nachdem die Frage "Wie...?" bei Hausarbeiten doch sehr häufig vorkommt, haben wir mal eine Expertin gefragt. Jessica Jäger ist Redakteurin bei just-study.com und beschäftigt sich dort mit der Studienplatzklage. Sie hat für uns dazu ein paar wichtige Punkte im folgenden Beitrag zusammengefasst.

In vielen Studiengängen gehören Haus- und Seminararbeiten zu den gängigen Wegen, Leistungsnachweise zu erbringen. Zwar hat so ziemlich jeder Dozent seine eigene Vorstellung von der formal optimalen Hausarbeit, einen gewissen Grundtenor an Anforderungen gibt es jedoch. Es bleibt zwar offen, ob die Arbeit inhaltlich überzeugt, aber zumindest formal-inhaltlich wird der Prüfer bei Hausarbeiten, die nach folgendem Schema erstellt worden, nicht viel zu kritisieren haben. Dennoch kann die Arbeit natürlich aufgrund inhaltlicher Belange weiterhin durchfallen.

Die Gliederung – sinnvoll und logisch

Anhand der Gliederung lässt sich bereits viel über die Qualität der Arbeit sagen. Es gilt also, bereits hier zu überzeugen.

  • Das Deckblatt sollte je nach Vorgabe der Fakultät oder des Instituts, den Namen jener und der Hochschule tragen. Zudem natürlich Name, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse des Studierenden. Ferner müssen der Name des Dozenten und der Lehrveranstaltung und natürlich der Titel der Arbeit klar ersichtlich sein.
  • Das Inhaltsverzeichnis beginnt bei dem Punkt Einleitung und endet bei dem Literaturverzeichnis. Titelblatt und Inhaltsverzeichnis werden übrigens nicht nummeriert. Somit beginnt bei der Einleitung die Seitenzählung jedoch nicht bei 1 sondern bei dem jeweiligen Blatt, auf dem die Einleitung beginnt.
  • Wenn vorhanden, würde nun das Tabellen- und Abbildungsverhältnis folgen. Dies sollte jedoch nur in Ausnahmefällen Anwendung finden.
  • Es schließen sich Einleitung, der Hauptteil und der Schluss der Arbeit an.
  • Das Literatur- und Quellenverzeichnis gehört neben dem möglichen Anhang und dem fakultativen Abkürzungsverhältnis zu den abschließenden formalen Kapiteln der Belegarbeit.
  • An einigen Hochschulen wird zudem eine Selbstständigkeitserklärung verlangt, um zu belegen, dass die Arbeit aus der Feder des Studierenden stammt.

Die Einleitung – Hinführung, Ablauf und Forschungsstand

In der Einleitung wird das Thema angerissen und es werden wissenschaftliche Gründe geliefert, weshalb die vorliegende Arbeit für die Forschung von Interesse sein könnte. Hier ist es wichtig, bereits eine Problemfrage zu entwickeln oder Hypothesen aufzustellen, die im Schlussteil wieder aufgegriffen werden, aber während es Hauptteils permanent in der Betrachtung bleiben. Nichts ist schlimmer als eine Arbeit, welche schon formal einen roten Faden im Sinne eines Problems, das gelöst und zusammen gefasst werden muss, vermissen lässt.

Bei Bachelor-, Master-/Magister-, oder Diplomarbeiten und Dissertationen kann der Problemaufriss bzw. die Formulierung des Problems auch gesondert in einem Punkt nach der Einleitung Platz finden. In die Einleitung gehört es jedoch, kurz den Ablauf der Kapitel mit einigen wenigen, paraphrasierenden Worten zu beschreiben. Ein Blick auf den Stand der Forschung, also Angaben zur Fülle oder zum Mangel von wissenschaftlichen Beiträgen, sollte die Einleitung abschließen. An dieser Stelle darf auch gern auf die Standardwerke, die für diese Arbeit genutzt wurden, explizit hingewiesen werden.

Der Hauptteil – Beweisführung, Hauptargumentation und vorläufiges Ergebnis

Der Hauptteil sollte ungefähr 80 % der gesamten Arbeit ausmachen und stringent das in der Einleitung angesprochene durchführen. Je nach Länge der Belegarbeit ist eine mehrfache Untergliederung des Hauptteils sinnvoll, jedoch nicht zwingend nötig. Bei einem wissenschaftlichen Essay muss der Hauptteil bspw. keinesfalls eine Gliederung aufweisen.

Formal-inhaltlich geht es in diesem Teil natürlich darum, argumentativ das gestellte Problem anzugehen. Mit Hilfe verschiedener Methoden, die im Übrigen auch kurz erläutert werden sollten, wird versucht, das Problem zu fassen und die Zielrichtung der Arbeit beizubehalten. Wichtig ist hierbei weniger die Fülle der Aussagen zur Problemlösung als die klare Argumentation. Sollten mehrere Forschungsperspektiven auf das behandelte Objekt vorhanden sein, so muss sich der Autor der Seminararbeit entweder argumentativ positionieren oder aber kurz die Hauptperspektiven erläutern (an dieser Stelle wären Unterkapitel angebracht). Ansonsten kann der Hausarbeit Einseitigkeit vorgeworfen werden.

Exkurse: Exkurse sind in Haus-, Seminar-, oder Belegarbeiten weniger angebracht, da ein Exkurs eigentlich nicht zum Thema gehört und deshalb eigentlich auch nicht in die Arbeit aufgenommen werden sollte. Auch bei Abschlussarbeiten oder Dissertationen sind Exkurse im Prinzip wenig hilfreich. Exkurse sind im engeren Sinne nur etwas für Forschungsarbeiten fortgeschrittener Wissenschaftler, die einen Blick in andere Richtungen werfen wollen. Zusätzliche Informationen sollten viel mehr in Fußnoten abgehandelt werden.

Am Ende des Hauptteils sollte ein Lösungsvorschlag zumindest gegeben sein, besser jedoch gleich (wenn möglich) zur Anwendung kommen, womit das Hauptanliegen der wissenschaftlichen Arbeit an dieser Stelle bereits vorläufig erreicht ist.

Schlussteil – Zusammenfassung, Problemlösung und Ausblick

Am Ende der Arbeit sollte in einem Kapitel in ähnlicher Länge wie die Einleitung das Vorgehen in Kurzfassung rekapituliert und das Ergebnis bestärkt werden. Die Problemlösung sollte im Zusammenspiel mit der Problemfrage oder den Hypothesen deskriptiv aufgezeigt werden, bevor ein möglicher Ausblick das Resultat der Arbeit für weitere Forschungsansätze als gewinnbringend dargestellt.

Eine persönliche Einschätzung der Ergebnisse ist mit Vorsicht zu genießen und sollte eher zaghaft geschehen. Da die Arbeit vom Studierenden selbst erstellt wurde, ist zu erwarten, dass sich das Ergebnis mit der Ansicht des Verfassers deckt. Nur im Falle, dass das Ergebnis nicht mit den einführend angestellten Vermutungen übereinstimmt (was dennoch ein respektables Resultat sein kann und die Arbeit dadurch inhaltlich nicht verschlechtert), sollte eine kurze Positionierung und Begründung für diese Tatsache angegeben werden.

Wir bedanken uns für diesen ausführlichen Beitrag bei Jessica und wünschen euch gutes Gelingen bei euren Hausarbeiten.

Mittwoch, 18. Januar 2016 Tags: 1 Kommentare

Die besten Haustiere für Studenten - zeitaufwendig bis anspruchslos

Der Gedanke, sich in einer fremden Stadt ohne die alten Freunde zurechtfinden zu müssen, regt nicht selten dazu an, ein Haustier zu kaufen, welches zumindest die ersten Stunden in Einsamkeit in den neuen eigenen vier Wänden überbrücken soll.
Doch Haustiere sollten niemals Mittel zum Zweck sein! Es handelt sich um Lebewesen, die Grundbedürfnisse nach artgerechter Haltung haben und diese auch rigoros einfordern.
Vielen Studenten stellt sich daher die Frage, welches das perfekte Haustier ist, welches sich perfekt in den Studentenalltag einfügt und sich trotzdem wohl und gut aufgehoben fühlt.

Der Hund - dankbarer Zeitgenosse, jedoch meist zu zeitaufwendig

Ein Hund gilt als der beste Freund des Menschen. Leider bliebt für dessen Pflege, das Gassi- Gehen und die regelmäßigen Tierarztbesuche im hektischen Uni- Alltag nur wenig Zeit. Viele WGs beherbergen zwar einen zotteligen Vierbeiner, der ihnen das Leben jeden Tag aufs Neue versüßt, müssen sich hierzu jedoch an einen strikten Zeitplan halten, der auf dem Pflichtbewusstseins eines jeden einzelnen aufbaut.
Als Student in einem Single- Haushalt ist die Haltung eines Hundes meist aus zeitlichen und finanziellen Gründen utopisch.

Die Katze - ein selbstständiger Weggefährte

Ein wenig anders stellt sich die Sachlage in Bezug auf die immer beliebter werdenden Samtpfötchen dar. Gassi- Gehen entfällt dank Katzenklo und viele Katzen sind auch teilweise froh darüber, tagsüber in Ruhe gelassen zu werden. Zu beachten ist jedoch hier, dass es sich bei den Stubentigern um kleine, aber durchaus durchsetzungsfähige Persönlichkeiten handelt und es hier auch Artgenossen gibt, die nicht allein sein können oder wollen. Ein Missfallen der Situation wird hier schnell mit Unsauberkeit oder Kratzen an der Tapete kund getan.

Hamster, Maus, Ratte und Co. - Die Nachtaktiven

Bei den Nagern handelt es sich um vergleichsweise pflegeleichte Tiere, die sich den Hauptteil ihres Lebens in ihrem Käfig aufhalten. Der Tagesrhytmus der kleinen Tiere ist jedoch von Natur aus in keiner Weise an den der Menschen angepasst. Das bedeutet: Wenn die Zweibeiner schlafen gehen, geht es im Käfig rund. Das Laufrad wird strapaziert, die Gitterstäbe angeknabbert und an Schlaf ist meist aufgrund der Geräuschlage so gut wie nicht zu denken.

Amphibien, Spinnen und alles, was dazu gehört- Die Anspruchslosen

Geruchsneutral, ruhig, ein wenig gefährlich, aber ansonsten vollkommen unkompliziert wird die Tierhaltung, wenn es um Echsen, Spinnen und Artverwandte geht. Diese benötigen zwar Futter, jedoch nicht zwangsläufig täglich und auch auf die Schmusestunden wird seitens der Tiere gern verzichtet. Hier schlägt sich die Anschaffung der Terrarien, der Leuchten und der Heizung deutlich im Geldbeutel nieder, garantiert jedoch eine Tierhaltung, die -sofern die notwenige Fachkenntnis vorliegt- vollkommen problemlos ist. Das Einverständnis des Vermieters vorausgesetzt.

Dienstag, 10. Januar 2016 Tags: 0 Kommentare

Studieren mit Kind- so klappt's!


Was in früheren Zeiten noch vollkommen utopisch erschien, ist heute zum Alltag an Universitäten geworden. Immer mehr Studenten- Mamas und -Papas bahnen sich den Weg mit dem Kinderwagen über den jeweiligen Campus und bringen ihren Nachwuchs zur Betreuung in den Kindergarten.

Die Bildungseinrichtungen und nicht zuletzt die Jugendämter in Deutschland weisen sich durch eine gesteigerte Freundlichkeit gegenüber jungen Familien aus und greifen denen unter die Arme, die trotz eventuell früher und vielleicht auch zunächst ungeplanter Familiengründung Zeit in ihre Bildung investieren möchten.

Doch welche Möglichkeiten der Betreuung gibt es und welche Variante ist für wen geeignet?

Version 1: Die Betreuung in der Familie

Vor allem junge Eltern tun sich sichtlich schwer damit, mit der Betreuung ihrer Liebsten eine dritte Person zu beauftragen. Oma und Opa die in derselben Stadt wohnen bieten so eine bequeme und vor allem kostengünstige Alternative. Sofern sich diese bereits in Rente befinden, ist häufig eine zeitliche Flexibilität gegeben, die in öffentlichen Einrichtungen nur selten gegeben ist.

Version 2: Die Tagesmutter/ der Tagesvater

Immer mehr Menschen, darunter viele ehemalige Kindergärtner/ innen entscheiden sich nach der Elternzeit dazu, nicht wieder in den vorherigen Beruf einzusteigen und stattdessen das täglich Brot mit der Betreuung anderer Kinder zu verdienen. Die Betreuer/ innen werden in den meisten Fällen über das örtliche Jugendamt vermittelt, sind geschult und unterscheiden sich bezüglich der Beiträge nicht von den städtischen Kita- Einrichtungen.
Das familiäre Umfeld und die überaus persönliche Betreuung (maximale Kinderzahl pro Tagesmutter ist auf fünf begrenzt) sind klare Argumente für diese Version. Der einzige Nachteil besteht darin, dass, wenn die Betreuungsperson krank ist, auch die Betreuung an diesem Tag auf der Strecke bleibt und ein Elternteil entweder von der Uni oder vom Büro zu hause bleiben muss.

Version 3: Der Kindergarten

Das Krankheitsproblem besteht bei der Anmeldung im Kindergarten nicht. Hier arbeiten -auch beim Ausfall einer Mitarbeiterin- genügend Kollegen, die für die Betreuung der Gruppe zuständig sind. Aufgrund der größeren Gruppen fällt es jedoch vielen Eltern schwer, ihre Kleinen schon ab dem Alter von beispielsweise sechs Wochen abzugeben.

Generell gilt, dass, sofern Bedarf an einem Betreuungsplatz besteht, dieser schon frühzeitig angemeldet werden sollte. Die Kindergärten an Unis und im Rahmen städtischer Einrichtungen und die Plätze bei Tagesmüttern sind sehr beschränkt. Ein Ausweichen auf private Tagesstätten ist für Studenten leider meist aufgrund des finanziellen Aufwandes nicht möglich. Während sich städtische Häuser nämlich an dem Einkommen der Eltern orientieren, wenn es um die zu entrichtenden Beiträge geht, setzen private Einrichtungen die Beiträge selbstständig und nach eigener Einschätzung der Leistung fest.

Donnerstag, 5. Januar 2016 Tags: 0 Kommentare

Ein bisschen auf die alten Studenten achten...

Ich bin mir selten so alt, so unbedarft und so ausgeschlossen vorgekommen wie an meinem ersten Tag an der Uni. Ok, ich bin 30. In dem Alter kriegen andere Kinder, heiraten oder kaufen sich die erste eigene Wohnung von dem Geld, dass sich sich über viele Jahre hart aber über alle Maßen konsequent erspart haben.

Ich nicht. Ich drücke die Schulbank. An der Universität. Ich sitze zwischen 18- 20 jährigen Mädchen, die sich über die neuesten Trends der Mode unterhalten. Währenddessen schaue ich unauffällig an mir herunter.
Jeans. Mit Löchern. Ok, ich wollte jugendlich aussehen. Hätte mir ja auch einer sagen können, dass Löcher in der Jeans gerade sowas von out sind.

Überlege, wie ich mich als besonders hip und cool darstellen könnte. Vielleicht sollte ich etwas über "Twilight" reden? Darüber, dass Robert Patt... moment... blöde Idee... der ist ja auch deutlich jünger als ich. Denke ich jedenfalls.

Ich werde aus meinen Gedankenströmen gerissen. Der Dozent betritt den Raum. Heute geht es um Verschwörungstheorien. Super! Neben Schuhmode, Taschentrends und dem neuesten Starschnitt einschlägiger Jugendzeitschriften endlich mal ein Thema, bei dem ich mitreden kann.

Schnell kommt die Diskussion auf das Thema "Fernsehserien". Fein! Kenn' ich mich aus. Ist mir bewusst. Auf der Leinwand, die vom Beamer brummend bestrahlt wird, flimmert der Trailer von "Akte X".
Mein Herz geht auf. Manche Sachen halten sich auch über Jahre. "Akte X"! Unvergessen! Wie J. R. und Sue Ellen! Den letzten Kommentar behalte ich natürlich für mich. Wäre ja vollkommen uncool, "Dallas" zu kennen.

"Wer kennt noch Akte X?"
Ich will gerade stolz die Hand heben, als ich mich umsehe. Hüsteln, Räuspern, Stille.
Soll ich aufspringen?? Soll ich brüllen:"HAAAAAALLO???" Mulder?? SCULLY?? Die Wahrheit ist irgendwo da draußen?"
Oh nein, die Wahrheit ist genau hier im Zimmer. Die Wahrheit ist, dass NIEMAND der 18- 20 jährigen auch nur etwas von meiner Kultserie gehört hat!
Außer der Dozent. Der grinst mich wissend an und meint:"Na? Auch über 30?"

Damit wir das nächste Mal uns besser unterhalten können... ;)

Mittwoch, 4. Januar 2016 Tags: 1 Kommentare

Sport ist Mord?

Ein altes Sprichwort besagt, dass ein gesunder Geist in einem gesunden Körper wohnt. In den Zeiten, die von Hektik, Stress und Fast Food geprägt zu sein scheinen, bleibt jedoch gerade die körperliche Gesundheit häufig weitgehend auf der Strecke.

Viele Universitäten haben es sich daher zur Aufgabe gemacht, ihre Mitarbeiter und Studenten aktiv bei der Verbesserung ihrer physischen Fitness zu unterstützen und sie damit auch zweifelsohne zu mehr geistiger Leistung zu bewegen.

Sportliche Angebote und Fitnessstudios bilden in der heutigen Zeit den Kern der Freizeitangebote für Studenten an den deutschen Universitäten.
Hierbei bestehen zweifelsohne große Unterschiede zwischen den einzelnen Städten und deren Einrichtungen.

Während die eine Bildungseinrichtung mit vielen Outdoor- Sport- Aufrufen wie zum Beispiel dem gemeinschaftlichen Joggen oder Nordic- Walking lockt, glänzt die andere Einrichtung mit einem gut strukturierten Gerätepark und teilweise sogar mit einem Schwimmbad.

Die Preise für die Nutzung sind in den meisten Fällen äußerst studentenfreundlich strukturiert und lassen aus dieser Sicht keine Wünsche offen.

Doch was machen Studierende, die zwar der festen Überzeugung sind, Sport würde ihnen und ihrem Leben gut tun, sich jedoch nicht mit den vorherrschenden Angeboten an ihrer Universität anfreunden können?

Die meisten Städte verfügen über mehr oder weniger große öffentliche Fitnessstudios, die um die finanzielle Not vieler Studenten wissen und in diesem Atemzug attraktive Tarife anbieten. Gerade hier ist ein eingehender Vergleich angebracht, zumal sich hinter vielen Monatsbeiträgen eingeschränkte Nutzungszeiten oder eine mangelnde Betreuung seitens der Trainer verbirgt.
Jedoch existieren selbstverständlich auch Studios, denen das Wohl ihrer Mitglieder am Herzen liegt, auch wenn diese aufgrund ihrer Ausbildung niedrigere Beiträge als die anderen Kunden genießen.

Natürlich sollte, egal ob im Rahmen des Uni- Sports oder in der öffentlichen Einrichtung, die Konsequenz und die Freude an der Bewegung an erster Stelle stehen. Um den berühmten inneren Schweinehund zu überwinden, empfiehlt es sich, sich entweder mit anderen zum Sport zu verabreden und sich so gegenseitig bei der Erreichung der eigenen Ziele zu unterstützen oder feste Zeiten in der Woche freizuschaufeln, die für die körperliche Ertüchtigung reserviert werden.

Bildquelle: s.media - pixelio.de

Dienstag, 3. Januar 2016 Tags: , 0 Kommentare

Das Studentenauto- bezahlbarer Luxus oder Utopie?

Im Zeitalter der hohen Spritpreise und der Erhebung der Kfz- Steuer stellt sich für die Studierenden an den Universitäten nicht selten die Frage, ob die Anschaffung eines eigenen Autos ein realistisches Unternehmen darstellt, oder ob die anfallenden Kosten drohen, den finanziell möglichen Rahmen zu sprengen und für ein tiefes Loch im Geldbeutel zu sorgen.

Die "beste" Variante- sponsored by Daddy

Die Kinder mehr oder weniger wohlhabender Eltern haben nicht selten den Vorteil, die Kosten für Benzin, Reperaturen und Co. von Mama und Papa gezahlt, oder zumindest vorgestreckt zu bekommen. Gerade wenn der Nachwuchs in einer anderen Stadt wohnt und die Bahnverbindungen zu wünschen übrig lassen, finanzieren die Eltern häufig den fahrbaren Untersatz für Sohn oder Tochter mit dem Hintergedanken, sich über mehrere Besuche am Wochenende freuen zu können.

Das Carsharing

Der Begriff Carsharing beinhaltet den Umstand, selbst über ein Auto zu verfügen, mit diesem bequem die Uni erreichen zu können und sich die Kosten für diese Annehmlichkeit bequem mit den Mitstudierenden zu teilen, die täglich einen ähnlichen Weg in die Lehranstalt zurücklegen müssen.
Während sich die Absprache früher auf Wege über Foren im Internet beschränkte, existieren heute immer mehr Zettel an den schwarzen Brettern, die auf diesem Wege geeignete Mitfahrer suchen.
Aufgrund der Haftung im Falle eines Versicherungsschaden ist es in jedem Falle ratsam, ein Fahrtenbuch zu führen.

Das eigene Auto

Der wohl anstregendste Weg, bequem von A nach B zu kommen besteht darin, sich ein eigenes Auto zu leisten. Aufgrund der Tatsache, dass ein Großteil des Bafög nicht selten für die Zahlung der Miete und andere Annehmlichkeiten verbraucht wird, ist es oft nötig, einen Nebenjob zu finden, der in puncto Lohn attraktiv ist und sich trotzdem mit einem überfüllten Stundenplan und abendlichen Lern- Sessions vereinbaren lässt.

Jedem Student sollte bewusst sein, dass es sich in der heutigen Zeit bei dem Besitz oder der Inanspruchnahme eines Autos um einen Luxus handelt, der definitiv seinen Preis hat. Häufig muss auf andere Dinge verzichtet werden, um einen vollen Tank und Versicherrungsschutz zu gewährleisten.
Mit ein wenig Planung und Feingefühl ist es jedoch in den meisten Fällen möglich, sich und anderen Mitfahrern diesen Luxus und Spaß zu gönnen.